Forum Vetoniana

VIII. Kastellfest 1999 (Forts.)

1999 die römischen Trommeln wieder die Eröffnung am Samstag ankündigen. Aber die Vorstandschaft hat das Fest noch nie alleine durchgeführt und kann dies auch in Zukunft nicht.

das gleiche Fest. Da die Besucher sowieso meist aus der weiteren Umgebung kamen, tritt einfach eine Sättigung ein.
Ein dritter schwerwiegender Grund sind die verdammt hohen Kosten und damit das Risiko. Der Heimatverein hat das Kastellfest eigenverantwortlich zu Zeiten übernommen, als die Kosten für die Römergruppen bereits ein bestimmtes Niveau erreicht hatten. Anfangs waren die Gruppen fast umsonst dabei. Die Aussichten für 1999 sind in dieser Beziehung mehr als trübe.
Die Vorstandschaft hat alle Gruppen angeschrieben und appeliert, die Gagen doch

wieder auf ein vernüftiges Maß, sprich auf die Unkosten zu reduzieren. Die Resonanz war mehr als dürftig. Es wird nach wie vor der volle Preis verlangt (bis auf wenige Ausnahmen).
Die Honorare für die Musik-Kapellen und die Zeltmieten tun ein übriges dazu, daß nach anderen Konzepten für die Durchführung des Kastellfestes 1999 gesucht werden muß.
Eine wenn auch wenig Erfolg versprechende Maßnahme ist das Sponsoring, also die Suche nach Firmen oder auch Privatpersonen, die das Fest finanziell unterstützen und damit das Risiko für den

Verein reduzieren.
Der Landkreis, die Gemeinde und allen voran der Naturpark Altmühltal müßten eigentlich Interesse zeigen und Verantwortung übernehmen. Erste Gespräche haben stattgefunden, allerdings noch ohne großen Erfolg.
Ein zündender Gedanke fehlt noch, wie wir die angesprochenen Probleme in den Griff bekommen könnten. Für Anregungen ist die Vorstandschaft und auch der Kastellfestausschuß dankbar.
Eines sollte allen bewußt sein, die Vorstandschaft steht hinter dem Kastellfest und unternimmt alles, daß

"Die Motivation der Pfünzer, die geringeren Besucherzahlen und die hohen Kosten der Römergruppen sind Ursache für die Probleme."

Rückblick auf die Generalversammlung (Forts.)

sollen die Möglichkeit haben, im kleinen Kreis das Kastellfest selbst zu erleben. Jeder ist eingeladen in römischer Kleidung und in im Sinn römischen Lebens einige vergnügliche Stunden zu verleben. Wie allgemein bekannt: Fleich, Würstel, Brot Besteck und Teller bitte selbst mitbringen. Getränke werden vom Verein organisiert. Das Fest steigt am 3. Wochenende im Juli, also am 18.7.98. Als weiterer wichtiger Veranstaltungspunkt wurde die Fortführung der Dorfchronik genannt. Möglichst bald sollte es zu einer ersten Veröffentlichung kommen. Schon fast traditionell ist die Herbstveranstaltung des Heimatvereins Vetoniana: Es gab schon eine verregnete Wanderung dem Limes entlang. Start war damals in Pfahldorf. Geführt hatte Rudolf Hager bis nach Kipfenberg und schlußendlich zur Brotzeit nach Böhming. Wir wanderten aber auch schon zur Willibaldsburg durch den tiefen Wald über Weißenkirchen. Unvergesslich wird die Fahrt im letzten Jahr nach Augsburg bleiben. Wir besuchten das römische Museum, den "goldenen Saal" der Stadt Augsburg, die Fuggerei und zum Schluß die "Welser Kuche". Auch im neuen Vereinsjahr steht wieder eine Herbstveranstaltung auf dem Programm. Vielleicht geht es in fränkische Gefilde? Zum festen Ablauf im Vereinsjahr zählt die Teilnahme an einem Römerfest. Im Wechsel mit dem Kastellfest veranstaltet das Limesmuseums Aalen ein großes Römerspektakel.

Dies findet 1998 im September wieder statt. Der Heimatverein Vetoniana wird sich wieder mit der gewohnten Mannschaftsstärke beteiligen. Ein Wochenende auszusteigen aus der Zivilisation, einmal nichsts organisieren zu müssen und einmal einfach gut "drauf zu sein" - welcher Verein kann mehr bieten, als der Heimatverein Vetoniana bei der aktiven Teilnahme am Limesfest in Aalen (nicht in Kipfenberg). Bei der Ankündigung der Aktivitäten des Vereins wurde auch dieses Forum erwähnt. Das erste in diesem Jahr lesen Sie soeben, für Anregungen ist der Verfasser dankbar.

Aktuelles

llen sind die Baumaßnahmen der Wasserleitung vom Pfünzer Forst nach Eichstätt bekannt. Die Trassenführung verläuft durch archäologisch besonders interessantes Gebiet. Im Pfünzer Tal wird die römische Handwerkersiedlung durchschnitten, an der Kastell-Südseite schneidet die Leitung die Römerstraße. Schließlich wird die Altmühl in Höhe der originalen Römerbrücke überquert. Für die Aräologen gibt es einiges zu tun. Der Verein wird sich darum bemühen, die Ergebnisse der Grabungen und die wissentschaftlichen Erkenntnisse zu erfahren und schriftlich oder in Vorträgen veröffentlichen.

ã Heimatverein Vetoniana Pfünz e.V.

Seite 4