Familienrömerfest

Das erste Römerfest im kleinen Rahmen für alle Pfünzer haben wir 1994 veranstaltet. Es war ein Jahr ohne Kastellfest. Von 1989 bis 1993 fanden ja 5 Kastellfeste in Folge statt.
Sinn und Zweck des kleinen Römerfestes war und ist es, allen Pfünzern die Gelegenheit zu geben, auf dem Kastellgelände ein paar fröhliche Stunden zu erleben. Der Rahmen ist einmalig und nur in Pfünz zu finden. Wenn man sieht, wieviele Fremde das Kastell besuchen, eine Führung wollen und auch feiern möchten, fällt es

schon schwer zu glauben, die Pfünzer schätzen ihr Kastell überhaupt nicht.
Wenn man aber sieht, wieviele den Weg zum Familienrömerfest fanden, täuscht der Eindruck nicht. Auch wenn das Fest noch so klein ist, bedeutet es trotzdem erhebliche Anstrengungen alles herzurichten. Wenn dann fast niemand kommt, kann man als Veranstalter nur enttäuscht sein und sich die Frage stellen: „Warum überhaupt?"
Aber die Müdigkeit, Vereinsveranstaltungen zu besuchen, ist auch bei anderen

Vereinen, auch außerhalb von Pfünz, festzustellen. Das Überangebot zwingt zur Auswahl und attraktivere Ereignisse erhalten den Zuschlag.
Wir lassen uns trotz Besuchermangel nicht demotivieren und hoffen, daß Sie der nächsten Einladung folgen.
Es ist kein Fest für die Helfer des großen Kastellfestes, sondern ein Fest für alle, egal ob beim Verein Mitglied oder erst seit gestern in Pfünz wohnend.

Herbstwanderung zur Arndthöhle

Schon fast traditionell veranstaltet der Heimatverein Vetoniana eine Herbstwanderung oder einen Herbstausflug. So wanderten wir schon bei strömenden Regen von Pfahldorf dem Limes entlang nach Kipfenberg. Zu Fuß besuchten wir von Pfünz ausgehend über Weißenkirchen die Willibaldsburg. Mit dem Bus waren wir schon in Augsburg und in Weißenburg.
Diesmal war eine Wanderung in der nahen Umgebung angesagt. Arnsberg kennt jeder, aber die Arndthöhle ist nicht allge

mein bekannt. Die Höhle liegt auf der Jurahöhe über dem Altmühltal zwischen Attenzell und der Burg Arnsberg.
Die Wanderung begann im Schambachtal und führte bei herrlichem Herbstwetter über Attenzell zur Höhle. Dieses dunkle Verlies ist im Eingangsbereich durch über

60 Stufen erschlossen und man taucht ab in eine sagenumwobene Welt. Die geheimnisvolle, mystische Unterwelt zieht die Menschen immer wieder in ihren Bann. Der Nachmittag fand bei einer deftigen Brotzeit einen gemütlichen Ausklang

„Die mystische Unterwelt der Höhlen zieht die Menschen in ihren Bann. Schauer jagen über den Rücken, wenn man den kalten, modrigen Luftzug spürt"

Eisenbahngeschichte beim Seniorennachmittag

Der letzte Seniorennachmittag stand im Zeichen der längst vergessenen Eisenbahn im Altmühltal. Rudolf Hager hat zu diesem Thema einen interessanten Diavortrag zusammengestellt.
Er zeigte anhand von alten Fotoaufnahmen die Entstehung der Eisenbahn von Eichstätt bis nach Kinding. Besonderen Schwerpunkt legte Hager natürlich auf Pfünz. Leider sind nur wenig Bilder vom

Pfünzer Bahnhof erhalten. Sollte noch jemand in seinen Bilderschachteln auf dem Dachboden Bilder zum Thema finden, ist der Heimatverein ein dankbarer Abnehmer. Die Originalaufnahme bekommen Sie natürlich zurück.
„Bilder sagen mehr als Tausend Worte", dieser Sinnspruch ist immer wieder bei solchen Vorträgen spürbar. Es wäre sehr schade, wenn schöne Aufnahmen in ir

gendeiner Schublade vergraben bleiben. Alte Bilder sind ein wertvoller Beitrag zur Erforschung der Dorfgeschichte.
Bei Kaffee und Kuchen und einer regen Diskussion fand der gut besuchte Nachmittag der Senioren seinen Ausklang.