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rein historische Veranstaltung, an der der Heimatverein Vetoniana bisher teilgenommen hat. Die Organisatoren haben alles getan, den historischen Charakter in den Vordergrund zu stellen. Wir haben mit unserer Teilnahme das Fest entscheidend mitgeprägt, obwohl wir etwas abseits unser Lager errichten mussten. Die Besucher waren teilweise völlig ungläubig vor uns gestanden und konnten es nicht fassen, dass alles das was zu sehen war, selbst hergestellt wurde. Ob es um unseren markantesten Anziehungspunkt, den Onager ging oder auch nur um das Rezept des panis militaris. Den ganzen Tag über haben wir den Besuchern gezeigt, wie die Ausrüstungen der römischen Auxiliarsoldaten hergestellt wurden. Welche Mühe es war, ein Kettenhemd aus 30.000 einzelnen Ringen zu einem wirkungsvollen Schutz zusammenzufügen. Nicht weniger aufwändig ist es, einen Schuppenpanzer aus 2000 Blechplättchen zusammenzustricken. Unser Schmied hat erstmals vorgeführt, wie man einen Schildbuckel aus einem Stück Kupferblech treibt. Ein Novum war auch der fast 4km lange Festzug mit über 100 rein historischen Gruppen. Trotz herannahendem Gewitter wurde der Zuge gestartet. Wir hatten das Glück als 4. Gruppe am Anfang zu gehen. Wir kamen an, als die letzten Gruppen abmarschierten. Bei mehr als 40 Teilnehmern ist es gar nicht so einfach, alle mit Essen und Getränken zu versorgen. Aber dank der fleißigen Helfer ist auch dies sehr gut gelungen.
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