Forum Vetoniana

Oldieabend
uf was kommt man nicht alles, wenn man an einem warmen, gemütlichen, nächtlichen Lagerfeuer sitzt und durch eine Gitarre unterstützt, irgendwelche Ohrwürmer singt oder besser summt. Der Text ist meist nicht da, aber jeder kennt die Melodie und keiner weiß wie das Lied heißt. Aus so einer Unzulänglichkeit war die Idee geboren, mal die alten Lieder bis zur Zeit der Beatles von Platte oder CD zu spielen. Die Idee eines Oldie-Abends war geboren. Gerhard Ochsenkühn und Karl-Albrecht Welser, absolute Kenner der Oldie-Songszene, haben sich hingesetzt und einen Reigen durch die Lieder der 50er, 60er und 70er Jahre zusammengestellt. Es war ein gelungener und wiedermal ein ganz anderer Abend, eine Veranstaltung, die bisher in Pfünz noch nicht da war. Wenn noch ein paar mehr den Weg ins Schützenhaus gefunden hätten, wär´ die Stimmung noch besser gewesen als sie eh´ schon war.

Grillfest aus Solidarität zu Jugend abgesagt
m Jahresprogramm haben wir angekündigt an Maria Himmelfahrt wieder ein Grillfest am Kastell zu veranstalten. Unsere äußerst aktive Jugend hat uns da aber einen Strich durch die Rechnung gemacht - im positiven Sinn. Nach dem Mut, in Walting und Pfalzpaint den Maibaum zu entführen, organisierten die Jugenlichen ein grandioses Johannesfeuer auf dem Osterberg. Durch den Erfolg bestärkt gingen die "Junga Pfünzer" daran, auch gleich noch ein Dorffest ins Leben zurufen. Nach dem Motto "Gesagt - Getan" wurde dann das Fest eine Woche vor Maria Himmelfahrt durchgeführt. Ein anderer Termin war kaum mehr möglich. So haben wir uns in der Vorstandschaft kurzfristig  entschlossen, unser geplantes Grillfest zu Gunsten unserer Jugend abzusagen.
Auch nach dem Dorffest war die jugendliche Energie noch nicht verbraucht. Beim Festzug des Eichstätter Volksfestes stellte die Dorfjugend gleich drei Wagen, angeführt mit der alten Feuerwehrspritze, die noch so nebenher vollständig restauriert wurde. Auch am neuen Dorfplatz machte sich die Jugend nützlich und lackierte das alte Geländer entlang der Dorfstrasse. Einen ganz besonderen Dank gilt es aber noch auszusprechen: Die Jugendlichen haben sich der unansehnlichen Bushäuschen angenommen. Mit vereinten Kräften wurden die Haltestellen ringsum gereinigt, die Häuschen gestrichen und mit ein paar netten Motiven schön verziert.
Es bleibt die Hoffnung, dass dieses aktionsreiche Jugendjahr 2003 nicht das einzige bleibt und sich die Jugendlichen weiterhin für die Dorfgemeinschaft engagieren.

Hexen in Pfünz
s ist ja allseits bekannt, dass sich unser Chronist, Josef Auer, durch die Archive aller Welt arbeitet, um Hinweise auf die alte Geschichte von Pfünz zu erhalten. Bei seinen Forschungen ist er auch auf Hexen gestossen. Ja Hexen hat es wirklich gegeben, besser gesagt, die mittelalterliche Obrigkeit hat bestimmten Menschen angedichtet, eine Hexe oder ein Hexer zu sein. In regulären Prozessen wurde unter Einsatz von Folter mehr oder weniger das Geständnis erpresst, der Hexerei zugetan zu sein. Die Strafe war grausam und wurde meistens auf dem Scheiterhaufen vollendet. Auch in Pfünz wurden in der Zeit des Mittelalters Personen der Hexerei bezichtigt. Im Vergleich zu anderen Orten waren es aber nur zwei Personen. Josef Auer legt die Vermutung nahe, dass durch die Nähe des bischöflichen Sommersitzes in Pfünz ein bestimmter Schutz der Einwohner vor den Denunzianten gegeben war.
Aufgrund der großen Nachfrage, werden wir den Vortrag wahrscheinlich nochmals anbieten, bitte achten Sie auf die entsprechenden Terminbekanntmachungen.

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ã Heimatverein Vetoniana Pfünz e.V.